Dienstag, 20. Mai 2008
Holiday In Stadlau - Artikel - Bezirkszeitung 11/08
Neue Blume in Stadlau Der Genochmarkt fristete ein einsames Dasein. Der Kulturverein MIK initiierte nun eine künstlerische Zwischennutzung, um das Areal vor seinem Verfall zu bewahren... Ein weiteres Projekt – das Feriendorf „Holiday in Stadlau“ – wird von einer Gruppe von Landschaftsarchitekten namens Kampolerta betrieben. Die Grundidee hinter dem Projekt, „Touristen“ aus der Innenstadt an den Stadtrand zu holen und diesen eher negativ behafteten Teil der Stadt positiver zu besetzen...
Sonntag, 18. Mai 2008
kampolerta in "On Guerrilla Gardening"

Die Aktion phoenix - Bepflanzung der funktionslos gewordenen U-Bahn-Aschenbecher - ist im neuen buch von Richard Reynolds: On Guerrilla Gardening: A Handbook for Gardening without Boundaries (2008), publiziert.
Samstag, 17. Mai 2008
Holiday in Stadlau
kampolerta lädt zur
ERÖFFNUNG VON HOLIDAY IN STADLAU
am 17. 5. 2008
ab 14.00 h: Check In an unserer Rezeption im Feriendorf am Genochmarkt. (vormals Wild u. Geflügelstand)
um 18.30h: Hotelpräsentation: Das Hotel stellt seine Räumlichkeiten und das exklusive Clubprogramm vor
Und was ist sonst noch los im Feriendorf?
An unserer Hotelbar servieren wir noble Willkommensdrinks,
im Souvenirshop gibt es Postkarten, versandbereit für eure Urlaubsgrüße an Freunde,
und T-shirts als Andenken an euren Ferientag am Genochmarkt.
Außerdem gibt noch viele zusätzliche Sehenswürdigkeiten in Stadlau...
Bitte lest selbst im Reiseführer von MIK weiter unten nach.
Wir freuen uns schon sehr auf eure Anreise!
Holilday in Stadlau - Ein Urlaub wie damals
Der Film "Holiday In Stadlau - Ein Urlaub wie damals", setzt sich mit der Frage nach dem Aufwand und dem erzielten Effekt des herkömmlichen Erholungsurlaubs auseinander.
Super 8 -Amateurfilmaufnahmen der späten 70er Jahre aus privatem Archiv, wurden mit aktuellem Bildmaterial von potentiellen "Reisezielen" im 22. Wiener Gemeindebezirk verschnitten und so montiert, dass die Grenzen zwischen Urlaubserinnerungen und Vorstellungen vom Urlaub daheim verschwimmen.
die musikalische Begleitung folgt diesem Konzept, indem das Lied "Napoli", interpretiert von Conny Francis, mit modernen Beats und Elementen der Weltmusik remixed wurde.
das Ergebnis ist ein sechs-minütiger Werbeclip für „Holliday in Stadlau“. Es spielt mit dem Fernweh und der sentimentalen Sehnsucht des Betrachters.
martin aigner 2008
Freitag, 16. Mai 2008
Montag, 5. Mai 2008
Holiday In Stadlau – Feriendorf Genochmarkt

Die Gruppe kampolerta sieht ihr eingereichtes Projekt Feriendorf „Holiday In Stadlau“ als Programm zur Bespielung, Animation und Nutzung der Freiräume des Genochmarktes und in der Betreuung eines als Souvenirshop getarnten Archivs.
kampolerta verfolgt damit die Strategie, den öffentlichen Raum am Genochmarkt mehr Aufmerksamkeit zu schenken und aus der Sammlung von Archivmaterial aller Projekte am Markt im Souvenirshop einen Reiseführer – eine Projektdokumentation – zur abschließenden Publikation zu erstellen.
Das Programm soll Publikum sowohl aus dem Genochmarktumfeld wie auch außerhalb von Stadlau anziehen, zu Exkursionen in den städtischen und mentalen Raum rund um den Genochmarkt verführen und so Diskussions- und Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen.
"Holiday In Stadlau - Immer eine Reise wert!"
Genochmarkt, Genochplatz, 1220 Wien
(Anreise: U1, Kagran - 26A oder 26, Erzherzog Karl Straße;
S8 Südbahnhof -Erzherzog Karl Straße
Rückreise: Nightline N26 bis Schwedenplatz)
In Kooperation mit dem Verein MIK - Mission Ignition Kagran.
weitere Informationen zu den Aktivitäten am Genochmarkt unter
www.recoded.at/mik
PROGRAMM APRIL / MAI 2008
4. 4. - 6. 4. 2008 // unORTnung III am Genochmarkt

Eröffnung: 04. April. 2008, 19 Uhr, begleitende Worte: Ursula Probst
Ausstellungsdauer: 05. Und 06. April, 11 bis 18 Uhr
Special: Marktfrühstück am So 06. April, ab 11 Uhr
Teilnehmende KünstlerInnen:
Sabine Aichhorn/Elisabeth Wagner, Maria Anwander, Veronika Barnas,
Franz Frauenlob, Fritz/Frassl, Markus Gradner/Stephan Uggowitzer,
Heidrun Kocher-Kocher, Klara Kohler, Rhea Krcmárová, Peter Kulev,
Marianne Lang, motu, pipeline, Lorenz Potocnik, Bernadette Reiter,
Gerald Rossbacher, Marlies Schläger, Veronika Schubert, Sergej
Mohntau, Ernst Spiessberger, Herbert Christian Stöger, Tinzl/Flunger
www.unortnung.net
17. 5. 2008 // Welcome at Holiday In Stadlau!
Eröffnung des Feriendorfs am Genochmarkt.
Genießen Sie einen Willkommensdrink in der Hotellobby und zukünfigen Souvenirshop des "Holiday In Stadlau" und kommen Sie mit auf die erste Reise durch das Viertel!
Der Verein MIK rief im Oktober 07 im Rahmen einer offenen Ausschreibung zur (künstlerischen) Zwischennutzung der leerstehenden Räumlichkeiten am Genochmarkt in Stadlau auf. Bis Ende November wurden um die 30 Konzepte eingereicht, an deren Umsetzung nun gearbeitet wird. Den Auftakt machen die Kuratorinnen Andrea Maria Krenn und Veronika Barnas mit ihrer Ausstellungsreihe unORTnung. Einladung siehe oben! Am 17.Mai08 gehen weitere Projekte an den Start.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Sonntag, 13. April 2008
Freitag, 11. April 2008
kampolerta in art, das kunstmagazin
Pflanzen statt Tanzen
Die Gruppe "Kampolerta" aus Wien verbindet das Gärtnern mit dem Kreativen. Mit kleinen Aktionen wie dem Projekt "Phoenix" – bei dem sie Aschenbecher in der U-Bahn mit Blumen bepflanzten – versucht die 24-köpfige Gruppe, die hauptsächlich aus Landschaftsplanern besteht, neue Sichtweisen auf den öffentlichen Raum zu evozieren. "Wir bewegen uns zwischen den Feldern Urbanismus, Landschaftsarchitektur und Kunst", erklärt ein Mitglied. Aber "ob sich Guerillia Gardening als Kunstrichtung und nicht auch als soziale, stadtgestaltende, raumgreifende Bewegung versteht, bleibt für uns ungeklärt und ist auch nicht eindeutig zu kategorisieren", meinen die Wiener Hobbygärtner.
Die Gruppe "Kampolerta" aus Wien verbindet das Gärtnern mit dem Kreativen. Mit kleinen Aktionen wie dem Projekt "Phoenix" – bei dem sie Aschenbecher in der U-Bahn mit Blumen bepflanzten – versucht die 24-köpfige Gruppe, die hauptsächlich aus Landschaftsplanern besteht, neue Sichtweisen auf den öffentlichen Raum zu evozieren. "Wir bewegen uns zwischen den Feldern Urbanismus, Landschaftsarchitektur und Kunst", erklärt ein Mitglied. Aber "ob sich Guerillia Gardening als Kunstrichtung und nicht auch als soziale, stadtgestaltende, raumgreifende Bewegung versteht, bleibt für uns ungeklärt und ist auch nicht eindeutig zu kategorisieren", meinen die Wiener Hobbygärtner.
Donnerstag, 10. April 2008
einwände?! - eine stadtperformance
Donnerstag, 7. Februar 2008
Raumkugeln beim Dimensonsloch II
Gratulation an die Chaos-Bouler: Wir haben es geschafft! Dank unserer beherzten Aktionen am Handelskai blieb nichts anderes übrig, als die dortige Industriebrache einer neuen Nutzung zuzuführen. Die alten Gebäude verschwinden im Dimensionsloch und weichen einem Landeplatz für sogenannte Raumkugeln. Wenn das kein Erfolg ist. Tja - die Medienpräsenz zahlt sich schon aus!
Freitag, 18. Januar 2008
kampolerta presents
21.01.0821h
galerie denkraum
bacherplatz 11/2, wien 5
einwände?! - freiraum hacking an der schnittstelle
zwischen kunst und landschaftsarchitektur
vortrag und aktionsbeschreibung von
michael woels
Dienstag, 27. November 2007
kampolerta Beitrag beim ÖGLA-Landschaftsarchitekturpreis für StudentInnen 2007

LA-Preis 2007 "Steile Gärten" Steile Gärten … finden sich nicht nur am Hang. „Steile Gärten“ setzen ungewöhnliche Akzente und betreten gestalterisches Neuland. Sie ragen aus ihrer Umgebung heraus, auch im flachen Terrain … Gefragt sind „steile“ Entwürfe für extreme und außergewöhnliche Situationen auf allen Maßstabsebenen, die eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit einem Ort und seiner Einzigartigkeit bieten.
Freitag, 9. November 2007
kampolerta presents U(topie)18

30. November 2007, 19:30
werkzeugH, 1050 Schönbrunner Str. 61
Filmvorführung und Kurzpräsentation
des dazugehörigen Theaterprojekts "Duismülsen"
von raumlabor berlin, Juni 2007,
in Kooperation mit Schauspiel Essen,
Ringlokschuppen Mülheim und Akzente Festival Duisburg
Vortrag von Irene Bittner
U(topie) 18
ein Film von raumlabor berlin, 2007, 50 min.
Irene Bittner, Christina Liesegang, Jan Liesegang,
Matthias Rick, Florian Riegel, Katja Szymczak.
Im Oktober 2006 stieß raumlabor berlin in der Peripherie zwischen Essen und Duisburg im Ruhrgebiet auf die U-Bahn Modellstrecke U18, einer gebauten Infrastrukturutopie aus den 196ern, die 1977 feierlich eröffnet wurde. Das Phänomen der U-Bahnhöfe auf dem Mittelstreifen der A40, einer der am stärksten befahrenen Autobahnen Deutschlands, die zudem dicht durch Wohngebiete füht, hat beeindruckt: Wie kommt es zur Planung eines so brutalen Stadtraums? Wie lässt sich das mit städtebaulichen und gesellschaftspolitischen Utopien erklären? Wie lebt es sich entlang dieses speziellen Transitraums?
raumlabor berlin suchte nach einer Methode Antworten auf ihre Fragen zu erhalten und beschloß den Film U(topie)18 zu drehen, der in Interviews Planungen und Strategien von einst hinterfragen sowie die Lebensbedingungen von heute ergründen soll. U(topie)18 wirft einen Blick auf die Bilder einer umgekrempelten Stadt, auf eine 30 Jahre alte Utopie, auf Träume und Hoffnungen, aber auch auf die alltäglichen Erfahrungen der Menschen, die heute mit ihr leben.
www.raumlabor-berlin.de
www.werkzeugh.at
Samstag, 20. Oktober 2007
100meterphyt
Der Götterbaum (Ailanthus altissima) ist Neophyt, d. h. eine Pflanze, die erst in der Neuzeit in Europa eingewandert ist. Der Götterbaum ist also Migrant und Kosmopolit.
Die ersten Pflanzen gelangten 1740 durch den Jesuiten Pierre D'Incarneville nach Paris. Sowohl die Verwendung als Zierpflanze als auch der Versuch, den Baum wirtschaftlich zu nutzen, trugen zu seiner Verbreitung bei. In Wien bemühte man sich, mit Hilfe dieses Baumes den Seidenspinner als Nutztier in Europa einzuführen und trug damit zu einer verwilderten Population in Wien bei. In Berlin wurde er bereits 1780 als Zierpflanze kultiviert.
Wild wachsende Götterbäume sind heute als spontane Populationen v. a. auf Brachflächen zu finden. Durch ihre rasche Ausbreitung und Widerstandsfähigkeit werden sie oft als "wertlos" betrachtet und als "Unkraut" bekämpft.
Wider dieser Geringschätzung des Migranten Götterbaums bildet der von dem Landschaftsarchitekturkollektiv kampolerta installierte Vorhang aus 100m Götterbaum einen einladenden, raumübergreifenden Eingang zum Kunstmarkt 2 Am Schöpfwerk vor der Bassena.
Während des Kunstmarktes wurden 100 BesucherInnen aufgefordert bewusst durch den Vorhang zu schreiten. Die nummerierten BesucherInnen wurden fotographisch festgehalten und sind im Video 100meterphyt zu sehen.
An die TeilnehmerInnen wurde ein Kunstwerk – ein Goldgerahmter Negativabdruck eines Götterbaumblattes – verlost.
100 meter Götterbaum am Kustmarkt 2



Kunstmarkt 2 Am Schöpfwerk
Die Großwohnanlage Am Schöpfwerk, wo der Kunstmarkt am Schöpfwerk stattfindet, wird von ca. 4.950 Menschen in 1.650 Gemeindewohnungen belebt. Die stark monostrukturelle Bevölkerung bezüglich Alter und Einkommen und das Faktum, dass mehr als 50% der BewohnerInnen einen Migrationshintergrund haben, verursachen zunehmende Tendenzen der Ausgrenzung und gesellschaftlichen Spaltung. Ein Umstand, an dem das Stadtteilzentrum Bassena am Schöpfwerk mittels Gemeinwesen- und Projektarbeit seit der Errichtung der Anlage in den 1970er-Jahren arbeitet.
Als eines ihrer Projekte organisiert die Bassena einen wöchentlichen Gratis-Bazar, von wo etwa Spielzeug, Geschirr oder Kleidung gratis mitgenommen werden können. Inspiriert von diesem Prinzip entstand 2006 der Kunstmarkt am Schöpfwerk, zu dem auch heuer wieder SchöpfwerkerInnen, KünstlerInnen und alle, die daran teilnehmen wollen, eingeladen sind, Kunstwerke zu spenden, um sie dann ebenfalls gratis weitergeben zu können.
Zusätzlich dazu wurden für den diesjährigen Kunstmarkt KünstlerInnen, AktivistInnen und Guides eingeladen, sich mit der Schöpfwerkanlage als solcher auseinanderzusetzen. Es entstanden partizipative Projekte von den anziehenden GirlsOnHorses, Mai Gogishvilli, Biggi Holzwarth, René H. und Reni Hofmüller; ein Musikschwerpunkt durch den social music kiosk Brandon La Belles und der queeren indie-pop Band Dominique aus Berlin; Führungen durch das Schöpfwerk mit dem Graffitiforscher Thomas Northoff und dem Schöpfwerker „Fremdenführer“ Ferry Rodinger, die ungeahnte Einblicke in die politische Lage am Schöpfwerk geben; ein entsprechend der BewohnerInnenanzahl in 4950 Stück aufgelegtes Multiple von ANRONVIAGDPIOVSA/2007 und eine Intervention der jüngst Furore gemacht habenden pflanz-guerilla-gruppe kampolerta. Die globalisierungskritische SambAttac-Bateria wird den Markttag um 14.00 eröffnen und u.a. an der Insel der KulturdrogistInnen am zentralen Marktplatz des Schöpfwerks vorbei protestieren. Und Anna Witt wird u.a. in der Bassena mit dem polizeilichen Kommando „Get down there!“ begrüßen.
www.bassena.at
Samstag, 22. September 2007
Dienstag, 4. September 2007
Landesgartenschau Vöcklabruck 2007
Wer noch nicht dort war, hier ein paar Anregungen als Entscheidungshilfe. Alles in allem ziemlich blumenlastig, aber ein paar sehr nette Gestaltungen gibts durchaus zu sehen. Die Boku-Gärten u.a. von Elmar und Milena sind echt super gelungen! Der eine oder andere Themengarten kann auch was (ich sag nur Marsgarten...), und der Park, den sie etwas aufgefettet haben, weist neue Perspektiven auf...


























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